Spielidee
Squash gehört - ähnlich wie Tennis oder Badminton zu den sogenannten Rückschlagspielen.
Es ist ein Spiel für zwei Personen, die einen kleinen Weichgummiball mit einem Schläger abwechselnd gegen eine Wand schlagen.
Das gesamte Spielfeld wird von 2 Seitenwänden und einer Rückwand, die alle mit Begrenzungslinien versehen sind, eingegrenzt (eingerahmt).
Seitenwände und Rückwand können ebenfalls, wie eine Bande, ins Spiel mit eingezogen werden.
Der Ball darf also alle Wände berühren, außer einem mit Blech zur akustischen Fehlermeldung verkleideten Unterteil der Vorderwand und der 2,13 m vom Boden entfernten Fehlerlinie auf der Rückwand.
Während des Spiels darf der Ball nur einmal den Boden berühren, er darf aber auch direkt (volley) gespielt werden.
Gewertet wird nach Sätzen zu 15 Punkten.
Das erste Aufschlagrecht wird zwischen den Spielern ausgelost.
Der Gewinner eines Ballwechsels bekommt einen Punkt zugerechnet und erhält das Aufschlagrecht für den nächsten Ballwechsel.
Bei einem Spielstand von 14:14 kann der Rückschläger vor dem nächsten Ballwechsel bestimmen, ob dieser Satz bis 15 oder um zwei verlängert bis 17 Siegpunkte gespielt wird. Gespielt wird meist auf 3 Gewinnsätze.
Squash ist vor allem auch ein Spiel der Fairneß. Das Spiel darf unter keinen Umständen weitergeführt werden, wenn ein Mitspieler behindert oder gar gefährdet wird. Liegt eine Behinderung vor wird das Spiel unterbrochen, und der Schiedsrichter kann je nach Situation einen Punkt zusprechen oder den Ballwechsel wiederholen lassen.